Home

Adresse

Arbeitsstelle Frieden und Umwelt, Tel. 0 62 32 / 67 15 0, info@nospamfrieden-umwelt-pfalz.de

Servicenavigation

Aktueller Arbeitsmodus

Zur weiteren Eindämmung der Ausbreitung des Corona-Virus bleibt unsere Dienststelle ab 19. März bis voraussichtlich 30. April 2020 geschlossen.

Wir sind darauf eingestellt, möglichst viele Anliegen in dieser schwierigen Zeit durch Telearbeit und im Notdienst abzuarbeiten. Per E-Mail sind wir in der Regel erreichbar. Wir bitte Sie um Verständnis, wenn dies nicht überall und in angemessener Zeit gelingt.

Veranstaltungen bis zum 31. Mai sagen wir ab.

Die Landeskirche informiert hier über die Schutzmaßnahmen zur Corona-Krise:

https://www.evkirchepfalz.de/aktuelles-und-presse/aktuelles-zum-corona-virus/

Weitere Anregungen erhalten Sie im Intranet.

Wir können - wenn wir wollen

Wir als Gesellschaft sind fähig, schnell und wirksam zu handeln: Innerhalb von wenigen Tagen entscheiden politische Gremien und gesellschaftliche Gruppierungen, dass sich unser gesellschaftliches Leben grundlegend wandelt: Keine Schule, kein Kindergarten, weniger Produktion, weniger Konsum, keine Reisen. Wir tun dies, um besonders ältere und kranke Menschen vor der gefährlichen Krankheit Covid-19 zu schützen. Ein sehr wichtiges Ziel.

Diese Handlungsbereitschaft braucht es auch bei den riesigen Herausforderungen, um die Zukunft der jungen Menschen zu schützen: Klimaerhitzung, Schwund der Artenvielfalt, Müll in Boden und Wasser, Gesundheitsgefahren durch Bewegungsmangel, Antibiotikaresistenzen und Stress. Diese existenzbedrohenden Gefahren, die das Leben von Milliarden Menschen über Generationen beeinträchtigen werden, sind uns schon seit mehreren Jahrzehnten bekannt, doch ändern wir grundsätzlich kaum etwas und stecken in gesellschaftlichen Zwängen und Gewohnheiten fest. Die Umwelt- und Gesundheitspolitik ist symptombezogen ohne die Ursachen zu bearbeiten: Die Fokussierung auf materielles Wachstums und Leistung.  

Nun ist eine Zeit der Veränderungen. Viele haben mehr Zeit, machen sich Gedanken, was ihr gewohntes Leben eigentlich ausmacht und wie sie ihr Leben in den nächsten Wochen innerhalb der engen Grenzen gestalten wollen. Die Selbstbeschränkungen zeigen, dass wir solidarisch handeln können, dass wir fähig sind, festgeglaubte Strukturen zu ändern. Das steht auch dringend an, um die Verwüstungen auf der Erde nicht noch mehr auszuweiten. Mein Optimismus in die Handlungsfähigkeit von Politik und Gesellschaft hat jetzt leichten Aufwind bekommen. Die Gesellschaft zeigt gerade, dass sie handeln kann, hier muss sie noch zeigen, dass sie auch handeln will.

Sibylle Wiesemann

 

Der Landeskirchenrat hat Verhaltensrichlinien bezüglich des Coronavirus herausgegeben.

Artenvielfalt: Wir schicken Ihnen Saatgut für einen Schmetterlings-Saum

Einen kleinen, aber sehr schönen Beitrag gegen den Verlust der Artenvielfalt können wir in unserem direkten Umfeld leisten. Wir stellen Ihnen Saatgut zur Verfügung, das Sie rund um Kirchen, Gemeindehaus, Kita oder Pfarrhaus einen Schmetterlings- und Wildbienensaum einsäen können. Da ökologisch sinnvolle und praxiserprobte Mischungen wiederum eine Wissenschaft für sich sind, haben wir von einem ökologisch arbeitenden Saatguthersteller eine Mischung ausgesucht, die für alle Bodenarten geeignet sind. Je nach Standort setzen sich unterschiedliche Arten durch.

Schmetterlings-/Wildbienensaum. Für nicht-begangene Ränder, Beete oder kleinere Wiesenstücke. 90 % Wildblumen und 10% Untergräser als Futterpflanzen für die Raupen. Es blüht kontinuierlich von Mai bis in den Spätsommer. Höhe: 60 – 140 cm. Einmalige Mahd im Spätherbst oder im Frühjahr.

Wir bieten Kleinpackungen für 10 m² an, von denen Sie maximal 5 Stück kostenfrei über die Arbeitsstelle beziehen können. Ausgesät wird März bis April oder Mitte August bis Mitte September. Wenn Sie noch in diesem Frühjahr säen möchten, bitten wir um schnellstmögliche Rückmeldung. Für die Herbstaussaat bitte um Rückmeldung bis zum 30. Juni.
Weitere Informationen finden Sie in einem Begleitschreiben.

Förderung für Heizung mit erneuerbaren Energien und Energiesanierung erheblich aufgestockt

Die Bundesregierung hat mit dem Klimaschutzpaket ein neues Programm aufgelegt, mit dem Heizungsanlagen mit erneuerbaren Energie mit einem Barzuschuss bis zu 45% gefördert werden. Da in den nächsten Jahren zudem die Kosten für Gas und Öl durch die CO2-Abgabe steigen werden, können Pelletkessel, Wärmepumpen oder Solarthermie-Anlagen neben den Vorteilen für das Klima nun auch aus wirtschaftlichem Gesichtspunkt die bessere Lösung sein. 

Hier eine Übersicht über die Fördersätze, die auch für Umfeldmaßnahmen, wie Pufferspeicher, neue Heizflächen oder die Entsorgung der alten Ölkessels gelten:

Art der Heizungsanlage

Gebäude-

bestand

Gebäudebestand bei Austausch Öl

Neubau

Biomasseanlage oder Wärmepumpe

35%

45%

35%

Solarkollektoranlagen

35%

30%

EE-Hybrid-Anlagen, z.B. Pellets und Solarthermie

35%

45%

35%

Gas-Hybridheizungen, z.B. Wärmepumpe mit Gas-Kessel

30%

40%

-

Auch die Konditionen der KfW für Gebäudesanierung sind deutlich besser geworden. Bisher war die Förderung der Gebäudesanierung der KfW für Kirchengemeinden nicht besonders attraktiv. Das hat sich  mit dem Klimaschutzpaket der Bundesregierung geändert, da die Fördersätze stark angehoben wurden. Für Pfarrhäuser, Kitas und Gemeindehäuser gibt es jetzt für Einzelmaßnahmen 20 % Tilgungszuschuss, bei Komplettsanierung, die einen hohen Energiestandard erreichen, zwischen 17,5 % und 40 %. Weiterhin ist der Zuschuss an einen, wenn auch zinsgünstigen, Kredit gebunden.

Die wichtigsten Eckpunkte zu beiden Förderprogrammen mit Links für weitergehende Informationen sind in diesem Papier zusammengefasst.

Neue Baurichtlinie im Dezember 2019 verabschiedet

Der Landeskirchenrat beschloss im Dezember 2019 die Überarbeitung der Richtlinie für ökologisches und energiesparendes Bauen, die sowohl für den Landeskirchenrat als auch für die Gemeinden verbindlich gilt. Die neue Baurichtlinie ist ein Baustein, um das Ziel, 40 Prozent der Treibhausgase bis 2020 einzusparen, zu erreichen.

Eine wesentliche Neuerung ist eine höhere Verbindlichkeit für das Energiemanagement und Unterstützungsleistungen für Kirchengemeinden bei der Neuinstallation von Heizungsanlagen.

Die Anlage „Abnahmeunterlagen für Heizungserneuerungen“ enthält eine Auflistung der Revisionsunterlagen und der Ingenieursdienstleistungen, anhand derer Bauherren überprüfen können, ob die Protokolle der Handwerker alle vorliegen und die Nachweise über die Ingenieursdienstleistungen vollständig erbracht worden sind. Eine weitere Hilfe ist die Anlage „Merkblatt für die Heizungsfirma und die Gemeinde zur jährlichen Wartung von Heizungsanlagen“, mit der überprüft werden kann, ob die Wartung vollständig ausgeführt ist und ob die Effizienzpotenziale einer bestehenden Anlage ausgeschöpft werden. Die Angaben des "Erfassungsbogens Heizung und Energieverbrauch" werden in die landeskirchliche Gebäudedatenbank Fundus eingepflegt, sodass Einsparpotenziale besser erkannt werden. Auch der Bereich Artenvielfalt wurde konkretisiert, indem eine Pflanzliste bei der Auswahl von heimischen Gehölzen hilft.

Materialheft zum Sonntag Judika

Die Nordkirche hat für den Sonntag Judika ein reichhaltiges Materialheft mit Hintergrundinformationen und Entwürfen für Gottesdienst und Gemeindearbeit zusammengestellt. Der Sonntag am 29. März thematisiert im Kirchenjahr in besonderer Weise Recht und Gerechtigkeit. Sie können diese Materialien nutzen, um an dem Tag einen Themengottesdienst zu gestalten. Die Materialien lassen uns durch die Gerechtigkeitsbrille auf den Welthandel und dessen Folgen schauen - auch zu einer anderen Gelegenheit als zum 29. März.

https://www.sonntag-judika.de/fileadmin/user_upload/baukaesten/Baukasten_OP_Sonntag_Judika/Dokumente/Gottesdienstmaterialheft_Judika_2020.pdf

Artenvielfalt-Kalender

Die Arbeitsstelle Frieden und Umwelt hat den Kalender „Inseln der Artenvielfalt – Projekte in Kirchengemeinden der Ev. Kirche der Pfalz“ herausgegeben. Die Motive sind fast alle in unseren Gemeinden und kirchlichen Einrichtungen aufgenommen: Wanderfalkenküken in der Zwölf-Apostel-Kirche in Frankenthal, der Hildegard-von-Bingen-Garten in Oberhausen an der Nahe oder Kinder im naturnahen Außengelände der Kita Betzenberg in Kaiserslautern.

Er eignet sich als Aufmerksamkeit für Ehrenamtliche oder andere Gelegenheiten, vielleicht auch jetzt zur kommenden Weihnachtszeit. Da es ein immerwährender Kalender ist, kann er über 2020 hinaus verwendet werden. Er kann  für 1,50 Euro pro Stück bei der Arbeitsstelle bestellt werden.

Der Kalender möchte dazu inspirieren, die Artenvielfalt und die Gartenkultur bei uns vor der Haustür wahrzunehmen und förderliche Bedingungen für unsere Pflanzen- und Tierwelt zu schaffen; ob bei sich privat oder in Gemeinden und Einrichtungen. Wir danken den dargestellten Einrichtungen für ihr Engagement und hoffen, dass es Kreise zieht.

Nachhaltig predigen 2019/2020

Mit dem Beginn des Kirchenjahres am 1. Advent sind neue Anregungen von „nachhaltig predigen“ wieder verfügbar. Im Kirchenjahr 2019/2020 steht das Thema „Verwundbarkeit“ im Fokus – damit ist die Verwundbarkeit des Planeten Erde als „ächzende“ Schöpfung ebenso gemeint wie die Verwundbarkeit der Menschen. Die Verwundbarkeit unseres Lebensraums zeigt aktuell eine neue Forschung (FAZ, 6. November 2019), nach deren Ergebnis in Deutschland 1,6 Millionen Menschen in Küstennähe ab 2050 von Hochwassern durch den steigenden Meeresspiegel bedroht sind.

Für jeden Sonntag des Kirchenjahres regen die Texte und Materialien von „nachhaltig predigen“ an, wie die Bibelstellen der Perikopenordnung mit einem Blick auf die Schöpfung, unsere Verwundbarkeit und Verbundenheit interpretiert werden können. Theologinnen und Theologen aus 27 Bistümern und Landeskirchen geben hierzu Anregungen aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Die Predigtanregungen sind im Internet frei zugänglich und sind mit den Hintergrundinformationen auch für die kirchliche Bildungsarbeit eine Hilfe.

Die Botschaft der Bibel ist glaubwürdig, glaubwürdiger als manches politische Konzept. Die Bibel birgt ein geistig-spirituelles Konzept für global zukunftsfähige Entwicklung für ein gelingendes Miteinander auf diesem Planeten, in Frieden und in gegenseitiger Achtung und Achtsamkeit. Damit ist die Bibel eine Grundlage für einen kulturellen Wandel, der für die Zukunftsfähigkeit essentiell ist. Sie kann Wege aufzeigen, um in Freiheit uns selbst zu begrenzen und damit das materielle Wachstumsmodell mit einem Lebensentwurf des inneren Wachstums abzulösen.

Die neuen Predigtanregungen werden am 25. November 2019 freigeschaltet. Fünf Theologinnen und Theologen aus der Landeskirche haben für das kommende Kirchenjahr Beiträge verfasst: Oberkirchenrätin Dorothee Wüst, Martina Horak-Werz, Susanne Käser, Elke Wedler-Krüger und Detlev Besier.

Das Internetportal www. nachhaltig-predigen.de ist ein ökumenisches Kooperationsprojekt, das von 27 Bistümern und Landeskirchen getragen wird. Die Landeskirche war Mitinitiatorin des Projektes, welches seit 2005 läuft. Ausgehend von Rheinland-Pfalz ist es inzwischen über Deutschland hinaus gewachsen und nun auch auf englisch verfügbar. "Nachhaltig predigen wird von "Brot für die Welt" gefördert. 

Den Frühling in die Kirche lassen

Die warmen Frühlingstage sind nach dem langen Winter immer heiß ersehnt. Wenn die Sonne endlich wieder für angenehme Außentemperaturen sorgt, sind viele Gebäude aber immer noch recht kalt. Doch nun gleich alle Türen und Fenster aufzumachen, um schnell die Frühlingswärme hineinzulassen und die muffige Winterluft zu vertreiben - das ist nicht die richtige Methode. Das schadet meistens mehr, als dass es nützt.

Dieser Film erklärt es Ihnen - Einfach reinschauen

Aktuelle Übersicht über Förderprogramme für den Klimaschutz

Fördermöglichkeiten für den Klimaschutz ändern sich laufend. Eine aktuelle Übersicht von Februar 2020 über Förderprogramme, die für kirchliche Einrichtungen interessant sein können, finden Sie hier.

Eine Reihe von Förderprogrammen von der Energieberatung bis zur Gebäudesanierung ermöglichen Gemeinden Investitionen in den Klimaschutz, die sich dann auch wirtschaftlich rechnen. Es lohnt sich, genau zu suchen! Sprechen Sie uns an! Wir helfen Ihnen gerne weiter - auch bei der Antragstellung.

Eine Adressliste für Fördermittel zur Denkmalpflege finden Sie auf der Seite der Bauabteilung www.evkirchepfalz.de/landeskirche/bauabteilung.html unter "Themen, Materialien und Links".

Neue Unterrichtsmaterialien zum Thema "Papier"

Neue, digitale Unterrichtsmaterialien zum Alltagsprodukt Papier vermitteln anschaulich die ökologischen und sozialen Folgen der globalen Papierproduktion und motivieren Schüler*innen zum eigenen nachhaltigen Umgang mit der Ressource. Auch für außerschulische Lernort wie in der Konfirmandenarbeit können die Materialien eine Hilfe sein. Anhand des Alltagsprodukts Papier kann man sehr praxisnah ökologisches Konsumverhalten üben und globale Zusammenhänge auf die eigene Lebenswirklichkeit herunterbrechen.

Näheres dazu in der Pressemeldung

 

 

 

 

 

 

StartseiteKontakt | Impressum  Copyright 2014 Ev. Mediendienst, Speyer