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Arbeitsstelle Frieden und Umwelt, Tel. 0 62 32 / 67 15 0, info@nospamfrieden-umwelt-pfalz.de

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Ökumenische Exerzitien "erd-verbunden"

Eine Gruppe aus Mitarbeitenden des Bistums, unserer Landeskirche, der ACK, von Mission und Misereor haben für 2018 Exerzitien entwickelt. Grundlage sind Texte aus der Papst-Enzyklika „Laudato si“ und Texten des Ökumenischen. Rates der Kirchen.
Wir freuen uns, wenn diese Exerzitien in vielen Gemeinden
gestaltet werden, möglicherweise auch ökumenisch.

Es gibt hierzu einen Flyer und einen Bestellschein für Material.

Laufende Koalitionsverhandlungen

Das Klimaschutzziel, bis 2020 40% CO2 einzusparen, soll verschoben werden.

Die Arbeitsstelle Frieden und Umwelt setzt sich mit einer Pressemitteilung dafür ein, dass dieser Beschluss revidiert wird.

Broschüre zur Mitmachkampagne

"Unsere monetären Mittel sollten wir besser in Kinder, die Chorarbeit oder den Erhalt unserer Gebäude investieren anstatt wertvolle Energie durch den Kamin zu heizen. Gleichzeitig leisten wir so einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz, wenn auch manchmal in finanzielle Vorleistung getreten werden muss. Die Kampagne "Minus 40 % CO2  - wir machen mit!" unterstützt uns auf diesem Weg. Jede Kirchengemeinde, die teilnimmt, kann nur profitieren!" Ralf Michael, Energiebeauftragter der Prot. Kirchengemeinde Maxdorf

Dies ist eine Stimme zur Kampagne aus der Broschüre zur Mitmachkampagne, die die Arbeitsstelle Frieden und Umwelt herausgegeben hat. Sie enthält alle Infos rund um Anmeldung und Ablauf und kann hier runtergeladen werden.

Auf Wunsch schicken wir Ihnen auch gerne die gedruckte Version zu.

25 Kirchengemeinden sind schon dabei!

Pfarrer Stefan Müller mit zwei Presbyterinnen beim Empfang des Kampagnenschildes vor dem Gemeindehaus der prot. Kirchengemeinde Landau-Queichheim. Ihre Gemeinde ist eine davon.

Minus 40% CO2 - wir machen mit!

Mitmachkampagne startet     

 

Ziel der Kampagne

Die Landeskirche hat sich das Ziel gesetzt, den CO2-Ausstoß der Gebäude, der Mobilität und der Beschaffung in der ganzen Pfalz bis 2020 um 40% zu senken (Basisjahr 2005). Das ist möglich, wenn flächendeckend Kirchengemeinden in ihren Gebäuden durch Effizienzmaßnahmen den Energieverbrauch reduzieren und zusätzlich erneuerbare Energieträger nutzen. Die Kampagne möchte Kirchengemeinden motivieren, sich das 40%-Ziel zu eigen zu machen und es in ihrem Wirkungsbereich zu verfolgen.

Hintergrund

Dank des Energiemanagements in Kirchengemeinden hat die Landeskirche das Ziel erreicht, im Gebäudebereich bis 2015 den Ausstoß von CO2 um 25 Prozent zu senken. Doch das ist kein Selbstläufer, das nächste Klimaschutzziel erfordert zusätzliches Engagement. Die Kampagne „Minus 40% CO2 – wir machen mit!“ möchte das Energiemanagement in den Kirchengemeinden stärken: Die Energiebeauftragten werden unterstützt und Abläufe standardisiert, um neue Projekte auf den Weg zu bringen.

Nutzen für die Kirchengemeinde

Unterstützung bei der Umsetzung des biblischen Auftrags

Entlastung der Haushalts durch langfristig geringere Energiekosten

Übernahme der Kosten und Organisation einer Energieberatung

Finanzielle Unterstützung:

  • 1.000 Euro für die Aufstellung eines Maßnahmenplans
  • Zuschuss von 50% bis zu einem Förderbetrag von 2.500 € für umgesetzte Klimaschutz-Maßnahmen (Stichtag Rechnungsdatum 1. Juni 2017)

Stärkung des Energiemanagements und der Energiebeauftragten

Unterstützung bei der Öffentlichkeitsarbeit:

  • Wandschild „Klimaschutzinitiative der Landeskirche - Wir machen mit!“
  • Bereitstellung von Presseinformationen und Vorlagen für den Gemeindebrief

Infoblätter zum Weiterlesen:

Nr. 1:     Anmeldung

Nr. 2:     Ablauf

Nr. 3:     Energiecheck

Nr. 4:     Förderung Maßnahmen

Nr. 5:     Maßnahmen ohne Kosten

Nr. 6:     Vorlage Maßnahmenplan

Nr. 7:     Datenbank Avanti oder unter diesem Link

Informationen und Anmeldung beim Projektteam:     

Dietmar von Blittersdorff

Bärbel Schäfer

Sibylle Wiesemann

Email: 40prozent@nospamfrieden-umwelt-pfalz.de

Tel.: 06232 6715-14, Fax: 06232 6715-67

Große Himmelsgasse 3, 67346 Speyer

 

Wir pflanzen Apfelbäume

Die Apfelbaum-Pflanzaktion ist ein voller Erfolg!

Ausgehend vom Luthergarten in Wittenberg wird im Jahr des Reformationsjubiläums ein weltumspannendes Netz von Partnerschaftsbäumen gepflanzt.

Auch die Evang. Kirche der Pfalz beteiligt sich an diesem Netz und pflanzt im Lutherjahr 73 Apfelbäume. Die Arbeitsstelle Frieden und Umwelt stellt dazu den Kirchengemeinden, Kindertagesstätten und anderen Einrichtungen diese sogenannten Partnerschaftsbäume zum Luthergarten in Wittenberg kostenlos zur Verfügung.

Wir freuen uns, dass diese Aktion auf solch große positive Resonanz gestoßen ist.

Näheres können Sie der Pressemeldung der Landeskirche entnehmen.

Zu der Aktion gab es auch einen Gottesdienstentwurf und ein passendes Lied.

 

 

 

Anfang November pflanzten einige Kinder des ökumenischen Kindergottesdienstes in Altenbamberg gemeinsam mit Pfarrerin Katy Christmann und Presbyter Karl-Ernst Laubenstein einen jungen Apfelbaum vor das Evangelische Gemeindehaus in Altenbamberg. Es ist die alte Sorte „Rote Sternrenette“ und ein Partnerbaum des Luthergartens in Wittenberg, der anlässlich des 500. Reformationsjubiläums durch Christen aus der ganzen Welt bepflanzt wurde. Alle hoffen, dass dieser Baum genauso wie die lebendige ökumenische Gemeinschaft in der Kirchengemeinde Ebernburg-Altenbamberg viel Früchte trägt und Freude bringt.

 

Weitere Texte und Bilder von Gemeinden und Einrichtungen, die ein Apfelbäumchen gepflanzt haben:

Bruchhof-Sanddorf

Essingen

Godramstein

Hassel

Homburg-Erbach

Kita Karl-Sieder, Haßloch

Kita Kastanienburg, Speyer

Kita Schatzkiste, Neuhofen

Landau-Mitte

Ludwigshafen-Oggersheim 2

Maxdorf

Mimbach

Pfalzklinikum Klingenmünster und Rockenhausen

Thaleischweiler

Zweibrücken-Mitte

Nachhaltig predigen

 

Rechtzeitig vor Beginn des neuen Kirchenjahres am 1. Advent geht die aktuelle Ausgabe von „nachhaltig predigen“ unter www.nachhaltig-predigen.de online. Ab 27. November 2017 biete das ökumenische Kooperationsprojekt orientierendes Wissen und spirituelle Impulse, die über die Predigtvorbereitung hinausgingen und auch in Erwachsenenbildung und Religionsunterricht aufgegriffen werden könnten, erklären die pfälzischen Projektbeauftragten für das Internetportal, Thomas Bettinger (Diözese Speyer) und Bärbel Schäfer (Evangelische Kirche der Pfalz). Die Botschaften der Bibel würden in die Gegenwart hineingetragen und gesellschaftliche Entwicklungen interpretiert.

„Nachhaltig predigen“ orientiert sich an den Bibeltexten für die Gottesdienste an Sonn- und Feiertagen. Ergänzend zu den Predigtanregungen wird in diesem Jahr das Schwerpunktthema „Bedrohte Freiheit“ erarbeitet. Freiheit sei keine zügellose Freiheit, sondern eine durch die Liebe bestimmte, schreibt beispielsweise Oberkirchenrat Michael Gärtner in seinem Beitrag. „Freiheit und Liebe gehören zusammen, das gilt auch für den Umgang des Menschen mit der Schöpfung, aus der er hervorgegangen ist. Die Liebe zu den Mitgeschöpfen, Tieren und Pflanzen, aber auch Boden, Wasser und Luft führen zu einer Selbstbeschränkung des Menschen. Die Mitschöpfung, von der wir leben müssen und leben dürfen, hat Anspruch auf einen liebevollen Umgang. Es ist aber auch die Nächstenliebe zu den fernen Nächsten, deren Leben wir durch unseren exzessiven Lebensstil beschränken oder unmöglich machen, die unser Tun bestimmen sollte. Und dann auch die Liebe zu den nächsten Generationen.“

Pastoralreferent Steffen Glombitza, Umweltbeauftragter der Diözese Speyer, bezieht sich in seinem Beitrag zu den Bibeltexten für den zweiten Adventssonntag auf Papst Franziskus, der in der Enzyklika „Laudato Si“ seiner Sorge um das gemeinsame Haus Ausdruck verliehen hat. „Auch im evangelischen Kontext hat er damit eine breite, weitgehend positive Resonanz hervorgerufen. Darin schildert er in den ersten Kapiteln, was unserem gemeinsamen Haus widerfährt. Dabei geht er auf aktuelle Umwelt- und Gesellschaftsprobleme ein, die den Eindruck vermitteln, der Mensch habe vergessen, wem er seine Existenz verdankt. Das technokratische Paradigma brandmarkt er als irreführend und fordert im Sinne einer ganzheitlichen Ökologie die Umkehr des Menschen.“

Bei den Themen Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung gehe es um ein zentrales christliches Anliegen, erklärt Gärtner, der bei der Evangelischen Kirche der Pfalz für Umweltfragen zuständig ist, zu dem Projekt. Zum Autorenkreis aus der Evangelischen Kirche der Pfalz gehören außerdem der Leiter der evangelischen Arbeitsstelle Frieden und Umwelt, Pfarrer Detlev Besier, sowie die Pfarrerinnen und Pfarrer Gerhard Fritz, Martina Horak-Werz, Susanne Käser und Elke Wedler-Krüger. Aus dem Bistum Speyer haben außer Steffen Glombitza und Thomas Bettinger Pastoralreferentin Annette Schulze, Hans Kirsch, Frank Hennecke, Thomas Stubenrauch, Ökumenereferent der Diözese Speyer, Pastoralreferent Martin Wolf, Rundfunkbeauftragter der katholischen Kirche in Rheinland-Pfalz beim SWR in Mainz, Pastoralreferent Thomas Stephan sowie Religionslehrer Michael Strake Predigtanregungen für das neue Kirchenjahr verfasst.

Bärbel Schäfer und Thomas Bettinger freuen sich über die positive Resonanz: Das Projekt, zunächst auf Rheinland-Pfalz beschränkt, sei inzwischen über Deutschland hinaus gewachsen. An der ökumenisch-nachhaltigen Internetplattform beteiligen sich europaweit 25 Bistümer und Landeskirchen, darunter die beiden Züricher Kantonalkirchen und zwei Diözesen der Anglikanischen Kirche. Für das persönliche Bibelstudium böten die Texte eine Fülle von Erkenntnissen und Hinweisen. Eine Suchfunktion ermögliche das Auffinden von Predigtanregungen aus den Vorjahren, von Begriffen und Themen aus früheren Beiträgen sowie von vorangegangenen Schwerpunktthemen.

Der erste Predigtband wurde für das Kirchenjahr 2005/2006 herausgegeben. Sechs Jahre lang erschien „nachhaltig predigen“ in Buchform, dann wurde auf die digitale Form umgestellt. Das Projekt wird von „Brot für die Welt“ gefördert.

 

 

 

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