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Trendsetter Weltretter. einfach anders bewegen

Ökumenische Mitmachaktion für einen nachhaltigen Lebensstil

Mit dieser Aktion werden Sie eingeladen, im Alltag Ungewohntes auszuprobieren und neue Trends zu setzen. Damit ALLE gut leben können und gleichzeitig die Schöpfung bewahrt wird, brauchen wir Trendsetter Weltretter!

Die Aktion findet innerhalb der Schöpfungszeit (1. - 30. September) statt und hat dieses Jahr die Bewegung zum Thema. Mitmachen können Einzelpersonen oder Gruppen.  Auf der Webseite www.trendsetter-weltretter.de können Sie sich anmelden. Hier können Sie auch den Erfahrungsaustausch über die Aktion im letzten Jahr nachlesen.

Falls Sie in Ihrem Umfeld für die Aktion werben möchten, können Sie sich gerne das Infoblatt ausdrucken

Weiteres Material zum Ausdrucken:

hier der Flyer, hier ein Plakat in A4, hier ein Plakat in A3. Gerne schicken wir gedruckte Plakate in A3 oder A2 zu.

Information für Gruppen

Aktuelle Übersicht über Förderprogramme für den Klimaschutz

Fördermöglichkeiten für den Klimaschutz ändern sich laufend. Eine aktuelle Übersicht von November 2018 über Förderprogramme, die für kirchliche Einrichtungen interessant sein können, finden Sie hier.

Geändert haben sich die Förderrichtlinien des Bundesumweltministeriums über die Kommunalrichtlinie. Weiße Ware in Kitas wird weiterhin mit 40 Prozent der Kosten gefördert, wenn ein neues Gerät der besten Effizienzklasse beschafft wird. Auf der anderen Skala liegt das neu aufgelegt Programm der "Klimaschutz-Modellprojekte", mit dem groß angelegte, innovative Vorhaben mit 70 Prozent gefördert werden.

Kommen Sie auf uns zu! Wir unterstützen Sie gerne bei der Antragstellung.

 

 

 

 

Resolution "Schritte für mehr Tierschutz"

Auf dem Deutschen Evangelischen Kirchentag wurde am 22. Juni 2019 die Resolution "Schritte für mehr Tierschutz" verabschiedet, die die Aktion Kirche und Tiere e.V. eingebracht hat. Sie wendet sich an Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner und Bundesforschungsministerin Anja Karliczek. Darin wird gefordert, besonders quälerische Haltungsbedingungen zu verbieten, wie z.b. die lebenslange Anbindehaltung von Milchkühen, die Kastenhaltung von Muttersauen oder die Käfighaltung von Enten. Besondere Aktualität gewinnt die Resolution durch das Urteil zum Töten der Eintagsküken. 

Zur Resolution hier: https://aktion-kirche-und-tiere.de/cms/upload/PDF/Aktuelles/2019/Resolution.pdf

 

 

 

Internationale Konferenz zu ökologischer Theologie und Ethik der Nachhaltigkeit

Teil des Problems oder Teil der Lösung? Welche Rolle spielen die Kirchen bei der ökologischen Krise? Was kann das ökumenische Gespräch vom Dialog mit moderner Wissenschaft lernen? Wie können Kirchen den internationalen Diskurs über Nachhaltigkeit in den UN und auf der politischen Ebene kritisch begleiten und für sich als Herausforderung nutzen?  Diesen Fragen war eine internationale Konferenz gewidmet, die unter dem Titel „Öko-Theologie und Ethik der Nachhaltigkeit“ vom 16. bis 19. Juni 2019 in Wuppertal stattfand. Über 50 Theologen und Theologinnen und Fachleute aus 22 Ländern, fast allen Kontinenten und den verschiedensten Konfessionen und Religionen kamen zusammen, um ihre Ansätze zu präsentieren und Erfahrungen auszutauschen.
 
Die Konferenz formulierte einen „Wuppertaler Aufruf“, die kommende Vollversammlung des ÖRK möge eine ökumenische Dekade zum Thema „Transformation towards Ecological Sustainability – Kairos for Creation“ bis 2030 ausrufen, um Kirchen, Regierungen und Bevölkerungen dazu zu befähigen, die dringend notwendige Wende zu einem Lebens- und Wirtschaftsmodell einzuleiten, welches die sozialen Bedürfnisse aller Menschen der gegenwärtigen wir der künftigen befriedigt und gleichzeitig die ökologischen Grenzen nicht überschreitet. Die Kirchen müssen dazu – so der Wuppertaler Aufruf - ihren eigenen Beitrag leisten, in dem sie dem Thema Ökologie und Nachhaltigkeit in ihrer spirituellen Praxis, ihrer theologischen Ausbildung und ihrer ethischen Praxis weit mehr Priorität zukommen lassen müssen als bisher.
 
Die Konferenz im Tagungszentrum „Auf dem Heiligen Berg“ in Wuppertal wurde gemeinsam veranstaltet vom Weltrat der Kirchen, der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), dem Evangelischen Missionswerk, der Vereinten Evangelischen Mission und Brot für die Welt.
 
Den vollständigen Text der Wuppertaler Erklärung finden Sie unter
https://www.oikoumene.org/en/press-centre/news/the-wuppertal-call-ecological-conversion-urgently-needed
 

 

 

 

Kirchen müssen angesichts der Klimakrise handeln

Vom 25. - 28. Mai 2019 fand in Oslo die Konferenz des Europäischen Christlichen Umweltnetzwerks (ECEN) satt und hat eine Botschaft verfasst.

 

 

 

 

 

 

 

Positionspapier zur europäischen Klimapolitik

Die Klima-Allianz Deutschland hat ein neues Positionspapier zur europäischen Klimapolitik veröffentlicht.

Dieses Positionspapier ist an das neue europäische Parlament und Kommission gerichtet und beschreibt, was in den nächsten Jahren in der europäischen Klima- und Energiepolitik umgesetzt werden muss.

Auf Grundlage des Positionspapiers, wird die Klima-Allianz Deutschland Gespräche mit den neuen Parlamentarier*innen und Kommission führen.

 

 

 

Buch "Leben im Anthropozän"

Buch-Neuerscheinung:

Brigitte Bertelmann, Klaus Heidel (Hrsg.):
Leben im Anthropozän.
Christliche Perspektiven für eine Kultur der Nachhaltigkeit.
352 Seiten, oekom verlag München, 2018
Preis: 20.00 €

Wir leben im Anthropozän – denn der Mensch ist zu einem geologischen Faktor geworden.Signatur dieses neuen Abschnitts der Erdgeschichte ist die Verletzung der planetarischen Grenzen durch den Menschen. Dies bedroht das gegenwärtige Leben auf der Erde und nicht zuletzt die menschliche Zivilisation selbst. Hiervon sind zuallererst Arme und Ausgebeutete in aller Welt und vor allem in den Ländern des Südens betroffen. Daher stellt sich im Anthropozän die alte Gerechtigkeitsfrage in neuer Schärfe und neuer Gestalt.

Um drohendes Unheil abzuwenden, ist ein systemischer Wandel jener Gesellschafts- und Wirtschaftsweisen erforderlich, die den Globus dominieren. Wir brauchen eine Kultur der Nachhaltigkeit, die den Mut hat zu einer »kulturellen Revolution« (Papst Franziskus). Für die erforderliche sozialökologische Transformation aber gibt es keine Blaupause. Wege zu ihr müssen gesucht werden – und bei dieser Suche sind Religionsgemeinschaften unentbehrlich. Auch die christliche Theologie und die Kirchen können entscheidend zum Gelingen dieser Suche beitragen. Dies wird im Anthropozän zu einer Hauptaufgabe der Kirchen.

Der neue Sammelband, der vielfältige Aufsätze von 23 Autorinnen und Autoren bietet, will dazu beitragen, dass Kirchen dieser Verantwortung gerecht werden. Entstanden ist der Band im Rahmen des Ökumenischen Prozesses „Umkehr zum Leben – den Wandel gestalten“.

Das Buch kann gerne bei unserer Arbeitsstelle erworben werden.

 

 

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