Home

Adresse

Arbeitsstelle Frieden und Umwelt, Tel. 0 62 32 / 67 15 0, info@nospamfrieden-umwelt-pfalz.de

Servicenavigation

Wir kennen den Weg. Aber er ist so mühsam

Oberkirchenrat Dr. Michael Gärtner
Oberkirchenrat Dr. Michael Gärtner

So, denke ich, geht es vielen bei uns in der protestantischen Kirche. Wir wissen, was richtig ist, wenn es um die Bewahrung der Schöpfung geht. Wir wissen, wie wichtig es wäre, eine Reihe von Verhaltensweisen zu ändern. Aber es ist eben nicht so leicht.

Es ist nicht so leicht, weniger Auto zu fahren. Es ist nicht so leicht, bei den Produkten, die man einkauft, herauszufinden und darauf zu achten, ob sie fair produziert und fair gehandelt wurden. Es ist nicht so leicht, Strom und Heizung zu sparen. Da liegt wohl ein interessanter Weg mit manchen Steigungen vor uns.

Am Ende der Versammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen im Jahre 2013 in Busan stand die Einladung zu einem Pilgerweg zu Gerechtigkeit und Frieden. Er soll eine Reise der Verwandlung sein, indem uns Gott zu Instrumenten des Friedens macht. Frieden und Gerechtigkeit gehören zusammen. Die christlichen Kirchen der Ökumene wurden aufgefordert, sich auf den Weg zu einer gerechteren Welt zu machen – denn nach wie vor geht es auf dieser Welt ungerecht zu – und wir Christinnen und Christen in der Pfalz tragen mit dazu bei.

Wir tragen im Wesentlichen durch unseren Lebensstil dazu bei. Durch den Kauf von Bekleidung, die in Asien für Hungerlöhne und oft unter menschenunwürdigen Arbeitsbedingen genäht werden. Durch den Kauf von Grabsteinen, die in indischen Steinbrüchen von Kindern gebrochen werden. Durch einen hohen Verbrauch an unersetzbaren fossilen Ressourcen bei der Heizung unserer Häuser und beim Betrieb unserer Autos – und den Folgen des CO2-Ausstoßes: Das Abschmelzen des Eises an den Polen, dem Anstieg des Meeresspiegels , der Verlust von Lebensraum und fruchtbaren Ackerlandes in anderen Teilen der Welt.

Wenn wir unser Verhalten ändern wollen, dann müssen wir zunächst unser Denken verändern. Wenn wir unser Denken ändern wollen, dann hilft es, sich intensiv mit dem Zusammenhang von unserem Verhalten und seinen weltweiten Folgen zu beschäftigen.

Dazu laden wir Sie herzlich ein – auf diesen Seiten im Internet und bei Veranstaltungen in Ihrer Nähe.

Wir werden die Welt verändern, wenn wir uns selbst verändern

Dr. Michael Gärtner, Oberkirchenrat

Kuratorium Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung

Das Kuratorium „Weltweite Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung“, dessen Mitglieder durch die Kirchenregierung berufen wurden, soll Strategien und Schwerpunkte für die entwicklungspolitische Arbeit festlegen sowie entwicklungspolitische Fragestellungen in die Öffentlichkeit tragen.

Vielzahl und Gleichzeitigkeit von Umwelt-, Sicherheits-, Armuts-, Wirtschafts- und Finanzkrisen können nicht mehr getrennt voneinander betrachtet werden. Sie sind Teil eines Gesamtzusammenhangs, der eine tiefgreifende Transformation unserer Lebens- und Wirtschaftsweise erforderlich macht.

Auf der Webseite des Kuratoriums www.welt-veraendern.de finden Sie Hintergrundinformationen, Arbeitshilfen und Aktionstipps.

StartseiteKontakt | Impressum  Copyright 2014 Ev. Mediendienst, Speyer