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Gebäude-Nutzung

Der entscheidende Einflussnehmer des Energieverbrauchs ist durch technische Maßnahmen kaum zu beeinflussen: Der Mensch. Auch der Passivhausstandard bringt wenig, wenn die Nutzer der Gebäude die Fenster offenstehen lassen. Wenn der bewusste Umgang mit Energie im Handeln alltäglich wird, sind erhebliche Einsparungen zu erwarten. Dafür müssen von der Jugend bis zum Kochclub, von den Erziehern bis zu den Pfarrern alle sensibilisiert werden. Dann sind mit wenig Kosten hohe Einsparungen zu erzielen.

Viel Heizenergie lässt sich sparen, wenn Nutzungen zeitlich zusammengelegt werden und wenn die Räume genutzt werden, die leicht zu heizen sind. Wenn beispielsweise drei Gruppen hintereinander an einem Tag den Gemeindesaal nutzen, anstatt an drei verschiedenen Tagen, muss der Raum nur einmal hochgeheizt werden.

Ganz wichtig ist, dass die Heizungsregelung an den Belegungsplan angepasst wird. Circa 80 Prozent aller Heizungsanlagen laufen im Auslieferungszustand. Das heißt, dass manches Gemeindehaus zwischen 6.00 und 22.00 Uhr auf 21°C geheizt wird, obwohl dort nur gelegentlich Veranstaltungen stattfinden.

Einfache Schilder „Thermostatventil auf 1 drehen nach Veranstaltungsende“ kosten nicht, bringen aber spürbare Einsparungen.

In diesen Schulungsunterlagen der Energieagentur Rheinland-Pfalz für Energiebeauftragte finden Sie viele weitere Energiespartipps.

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