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Klimafreundliche Technik in Kitas

Die Heizungspumpe ist ein 24-h-Stromverbraucher, die meist unerkannt im Keller ihre unverzichtbaren Dienste tut. Doch der Transport des Heizungswassers in die Heizkörper funktioniert auch mit einer neuen Hocheffizienzpumpe, die nur noch ein Zehntel des Stroms verbraucht wie eine alte.

Verbunden mit einem hydraulischen Abgleich wird nicht nur Strom- sondern auch Heizenergie gespart, bis zu 15%.

Daher fördert das Bundesumweltministerium den Austausch von alten Pumpen in Verbindung mit einem hydraulischen Abgleich in Kindertagesstätten mit einem Fördersatz von 40%. Die Landeskirche beteiligt sich mit fünf Tagesstätten an dem Programm: In Offenburg/Queich, Hambach, Kaiserslautern und Speyer.

Förderkennzeichen 03K04461

Effizient heizen

Hier funktioniert die Brennwerttechnik: Kondensat tropft. Falls Ihr Kondensatablauf trocken ist, Heizungseinstellung überprüfen lassen!

Mit diesen einfachen Maßnahmen braucht die Heizung weniger Brennstoff:

  • Umwälzpumpen der Heizung auf niedrigste Leistungsstufe (Stufe I) stellen (bis ca. – 2° C reicht es aus!)

  • Nachtabsenkung so früh wie möglich einstellen

  • Räume nur dann hochheizen, wenn sie gebraucht werde, eine Absenktemperatur von 15 - 16°C ist ausreichend

  • Veranstaltungen hintereinander in einen Raum legen

  • Raumtemperatur nicht mehr als 20 Grad (je ein Grad weniger spart 6% Heizenergie!)

  • Stoßlüftung, Fenster nicht auf Kippstellung lassen

  • Türen während der Heizperiode schließen

  • Fenster und Türen abdichten, und sei es eine Wolldecke vor der Türschwelle

  • Gottesdienst im Winter evtl. in das Gemeindehaus verlegen

Darüber hinaus lassen sich mit einer optimal eingestellten Heizungsanlage Heizkosten einsparen:

  • Heizungsrohre dämmen

  • Heizung regelmäßig warten lassen

  • Heizkurven dem Bedarf anpassen

  • Hydraulischen Abgleich durchführen lassen

 

Checkliste für die Heizungsfirma bei der jährlichen Wartung der Heizungsanlage

Heizungsanlagen sollten jährlich gewartet werden, um Funktion, Sicherheit und Effizienz sicherzustellen. Eine gewissenhafte Wartung führt auch zu einem geringeren Energieverbrauch. Dieses Potenzial können Sie ausschöpfen, wenn Sie mit Ihrem Heizungsbauer diese Liste durchgehen.

[Checkliste] für die jährliche Wartung.

 

Um Optimierungsmaßnahmen möglichst flächendeckend umzusetzen, bieten wir Kirchengemeinden mit diesem Projekt Unterstützung an:

Projekt Heizungsoptimierung

In Kirchengemeinden geht der größte  Energieverbrauch auf Kosten der Heizungen. Hier schlummert ein großes Einsparpotenzial – aber leider liegt es oft noch brach. Mehr als die Hälfte der Heizungen in kirchlichen Gebäuden sind nicht optimal eingestellt: Der Brennstoffverbrauch ist dadurch häufig um 5 – 20% höher als notwendig. Das Projekt „Heizungsoptimierung“ setzt hier an und kann Ihnen helfen, Ihren Beitrag zum Klimaschutz zu leisten und Energiekosten einzusparen – kurzfristig, mit wenig Aufwand und geringen Kosten.

In einem ersten Schritt werden mit dem Heizungscheck die Anlagen von einem Sachverständigen des Heizungshandwerks bewertet und bei Bedarf neu eingestellt. In einem schriftlichen Bericht bekommt die Gemeinde Vorschläge für sinnvolle Modernisierungsmaßnahmen.

In einem zweiten Schritt werden diese Maßnahmenvorschläge umgesetzt. Mit dem hydraulischen Abgleich wird durch Voreinstellung der Thermostatventile die Menge an Heizwasser so begrenzt, dass genug Wärme ankommt – aber nicht mehr. Ein Einbau einer Hocheffizienzpumpe kann 100 Euro Stromkosten im Jahr sparen. Wenn die Heizungsrohre- und armaturen gut gedämmt sind, geht keine Wärme im Keller ungenutzt verloren.

Die Arbeitsstelle Frieden und Umwelt unterstützt die Kirchenbezirke und Gemeinden mit Beratung und Organisation. Zudem können die Sondermittel für Klimaschutz der Landeskirche in Absprache mit dem Dekanat für Maßnahmen an der Heizung verwendet werden.

Bei Interesse oder Fragen können sich Gemeinden gerne an das Klimaschutzmanagement der Ev. Landeskirche wenden.

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