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Strom aus regenerativen Energien

Wechsel zu Ökostrom

Ein einfacher, schneller und kostengünstiger Beitrag zum Klimaschutz ist der Umstieg auf Ökostrom. Ziel des Klimaschutzkonzeptes ist eine 100-Prozent-Umstellung auf Ökostrom. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen alle Gemeinden mitmachen und umstellen. Der Wechsel ist mit dem Ausfüllen eines Formulars getan, das beim bisherigen oder dem neuen Strom-Lieferanten zu beziehen ist.

Die Landeskirche hat Rahmenverträge für Stromlieferungen abgeschlossen, unter anderem mit den Stromanbietern NaturStromXL GmbH, den Pfalzwerken AG und deren Vertriebspartner (Stadt- und Gemeindewerke). Diese Rahmenverträge sind im Intranet der Landeskirche abrufbar. Der Wechsel auf einen Ökostromtarif beim bisherigen Stromlieferanten kann jederzeit ohne die Einhaltung einer Vertragslaufzeit vorgenommen werden. Der Wechsel zur NaturStromXL GmbH ist nur zum Ende einer Vertragslaufzeit möglich.

Der Mehrpreis für Ökostrom mit dem Grünen Strom Label beträgt z.B. bei der Pfalzwerke AG 1,88 Cent/kWh (brutto). Aus dem Mehrpreis wird der Ausbau von Anlagen gefördert, die mit erneuerbaren Energieträgern laufen. So können sich auch Kirchengemeinden um diese Gelder auf der anderen Seite bewerben, wenn sie Photovoltaik-Anlagen auf ihren Gebäuden errichten. Bei einem Wechsel zum Ökostrom-Anbieter NaturstromXL GmbH, der zu 100% regenerativ erzeugten Strom anbietet, entstehen derzeit keine Mehrkosten.

Mit dem Strom aus erneuerbaren Quellen aus zertifizierter Herkunft, sogenannter Recs-Strom, werden keine neuen Anlagen gefördert. Die Energieversorger kaufen nur die Zertifikate unabhängig von dessen physischem Erwerb. Daher ist darauf zu achten, dass der Strom mit dem "Grünen Strom Label" oder dem „OK-Power-Label“ zertifiziert ist oder eine vergleichbare Qualität aufweist.

Wie viel Mehrkosten kommen auf die Gemeinde zu?

Bei einem Wechsel zur  NaturStromXL GmbH entstehen derzeit keine Mehrkosten. Bei einem Wechsel in einen Ökostromtarif bei den Pfalzwerken bzw. Stadt- und Gemeindewerke sind  pro kWh  1,88 Cent/brutto  mehr zu zahlen. Aus den nachfolgenden Beispielrechnungen können die Mehrkosten pro Jahr für ausgewählte Gebäude mit ungefähren Verbräuchen entnommen werden. Anhand der  individuellen Stromrechnung können sie ihre konkreten Mehrkosten errechnen.

  Nutzung

 Stromverbrauch pro Jahr

 Mehrkosten im Jahr

 Gemeindehaus

 2.000 – 4000 kWh

 rund 38 € – 76 €

 Kindergarten, 4 Gruppen

 11.000 kW

 rund 207 €

 

Bei Fragen können Sie sich wenden an:

Walter Hellmann
Evangelische Kirche der Pfalz
Landeskirchenrat
Domplatz 5
67346 Speyer
Tel: 06232/667-338
Walter.Hellmann@nospamevkirchepfalz.de

Beteiligung der Landeskirche an Windkraftanlagen

In Gauersheim dreht sich schon ein Windrad auf Flächen der Pfründestiftung, die die Liegenschaften der Landeskirche verwaltet. Diese Fläche hat die Pfründestiftung verpachtet.

In naher Zukunft möchte sich die Pfründestiftung auch aktiv als Teilhaberin am Ausbau der Windkraft beteiligen und führt dazu Verhandlungen. Der Beirat der Stiftung hat empfohlen, bis 5% des Kapitalvermögens in Windkraft anzulegen. Mit den Erlösen sollen die Gehälter der Pfarrerinnen und Pfarrer unterstützt werden.

Im Klimaschutzkonzept der Landeskirche von 2012 ist eine aktive Beteiligung vorgesehen, die erheblich zur Minderung der CO2-Emissionen beitragen würde.

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