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Weniger ist mehr

In Politik und Wirtschaft wird der Umwelt- und Klimaschutz oft missbraucht, um das eigentliche Ziel, das Wirtschaftswachstum, zu erreichen. Effizienzgewinne werden durch mehr Konsum geschluckt oder sogar überkompensiert:

  • Das dritte Auto wird ein Elektroauto.

  • Wenn gut gedämmt ist, kann das Haus ruhig größer sein.

  • Am Wochenende soll es der Ausflug mit dem E-Bike sein, im Urlaub geht es dann aber auf die Kanaren, da man dort so schön wandern kann.

  • LEDs sind so energiesparend. Da hänge ich noch mehr auf und das Ausschalten ist nicht mehr so wichtig.

Die Kirche muss hier glaubwürdig einen anderen Kurs vertreten: Die Effizienzgewinne dürfen wir nicht gleich wieder durch höheren Konsum ausgleichen. Wir müssen raus aus dem Wachstumswahn.

Projekte für den Klimaschutz sollten diesen Prozess mit anstoßen: Was sind unsere eigentlichen Aufgaben? Welche Infrastruktur brauchen wir dafür? Wie können wir diese Infrastruktur mit Leben füllen ohne die Schöpfung zu belasten? Auch das Nutzen der erneuerbaren Energien ist begrenzt und kostbar. Daher ist das Wichtigste, zuerst den Verbrauch zu senken.

Nach dieser Prioritätenliste vorgehen:

  1. Schritt Suffizienz: Welche Räume brauchen wir als Gemeinde? Können wir sie gemeinsam mit anderen nutzen?

  2. Schritt Effizienz: Technische Energiesparmaßnahmen umsetzen, Wärmschutzstandard verbessern

  3. Schritt Erneuerbare nutzen

Diese Schritte müssen nicht den Handlungsspielraum einschränken, sie können ihn auch erweitern. So fördert die gemeinsame Nutzung von Gebäuden die Zusammenarbeit zwischen Gemeinden, finanzielle Spielräume tun sich auf.

Hier bekommen Sie Anregungen zum Thema:

http://www.nachhaltig-predigen.de/index.php/suffizienz

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