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Vorbildgemeinden 2017 auf der Landessynode ausgezeichnet

Übergabe der Urkunden an Vertreter und Vertreterinnen der Vorbildgemeinden am 30. November 2017

Elf Kirchengemeinden sowie der Christliche Verein Junger Menschen (CVJM) Pfalz sind am Donnerstag auf der Tagung der Landessynode für ihren vorbildlichen Einsatz zur Bewahrung der Schöpfung ausgezeichnet worden. Verbunden mit der Würdigung als „Vorbildgemeinden“ ist ein Preisgeld von 1.000 Euro. Seit 2015 haben damit 32 kirchliche Einrichtungen in der Pfalz die Auszeichnung für ihr Engagement im Umwelt- und Klimaschutz erhalten.

Eine Broschüre stellt die vielfältigen Projekte der Vorbildgemeinden vor.

In Ingenheim produziert eine Photovoltaikanlage auf dem Kirchendach seit 2001 zuverlässig Strom. Der Text auf der Anzeigetafel macht deutlich: „Wir fangen die Strahlen auf unserem Gottesfenster ein, um dadurch umweltfreundlich Energie zu erzeugen und so ein sichtbares Zeichen zu setzen für aktiven, weltweit notwendigen Klimaschutz.“
Der Energiebeauftragte aus Beindersheim, Manfred Becker, setzt sich in seiner Kirchengemeinde fürs Energiesparen ein: „Die neuen LED-Deckenelemente im Gemeindesaal haben die flackernden Neonröhren-Kassetten abgelöst und die Beleuchtungsqualität im Gemeindesaal erheblich verbessert, bei einem stark reduzierten Energieverbrauch.“ Andere Kirchengemeinden haben eine sparsame Heizstrategie umgesetzt, Gebäude gedämmt oder die Heizung auf nachwachsende Rohstoffe umgestellt.
In Bobenheim-Roxheim haben sich bei einer Kleidertauschparty unter dem Motto „Wiederverwenden statt wegwerfen“ Konfirmanden über die Textilproduktion informiert.
In der Kirchengemeinde Katzweiler-Mehlbach gehen seit Jahren Kinder und Jugendliche alle sechs Wochen auf „Vielfalt-Entdecker-Touren“ mit Gewässeruntersuchungen, Baumpflanzungen, Fledermauswanderungen oder zu den eigenen Bienenvölkern.
Andere ausgezeichnete Kirchengemeinden sind Freimersheim-Kleinfischlingen-Großfischlingen, Grünstadt, Hambach, Hinzweiler, Maxdorf, Odernheim und Weisenheim am Berg.

Bei der Auszeichnung der Vorbildgemeinden wies der Umweltdezernent der Landeskirche, Oberkirchenrat Dr. Michael Gärtner, auf das Ziel der Landeskirche hin, bis 2020 im Vergleich zu 2005 den Ausstoß von Treibhausgasen um 40 Prozent zu mindern. Die Vorbildgemeinden verbreiteten die Idee des kirchlichen Klimaschutzes und das Wissen darüber an viele Orte der Landeskirche und zeigten, dass jeder noch so kleine Tropfen wirke, erklärt Kirchenpräsident Christian Schad in seinem Vorwort zu der Broschüre „Vorbilder für den Klimaschutz. Kirchengemeinden engagieren sich.“ Die Aufgabe Klimaschutz sei enorm, doch mit mutigem Handeln machbar.

„Es hört sich einfach an: Neue Heizungen, Photovoltaikanlagen, LED-Beleuchtung oder anderes Nutzerverhalten; doch solche Projekte in einer Kirchengemeinde mit ihren Gremien, den unterschiedlichen Entscheidungsebenen und den technischen Detailfragen umzusetzen, erfordert viel Zeit, Beharrungsvermögen, Sachverstand und Geschick“, erklärt die Klimaschutzmanagerin der Landeskirche, Sibylle Wiesemann. Solches Engagement vor Ort sei unverzichtbar.

"Vorbildgemeinden 2016" auf der Landessynode ausgezeichnet

Alle machen mit beim Energiemanagement in Dierbach

Speyer (lk). Ob cleveres Energiemanagement, energetische Gebäudesanierung, die Einführung des Umweltmanagementsystems „Grüner Gockel“ oder ein die Umwelt schonendes Mobilitätsverhalten – im Rahmen der Klimaschutzinitiative der pfälzischen Landeskirche zeigen protestantische Kirchengemeinden in der Pfalz und Saarpfalz, wie nachhaltiges Handeln zur Bewahrung der Schöpfung funktioniert. Zehn "Vorbildgemeinden" hat die Evangelische Kirche der Pfalz dieses Jahr ausgezeichnet, die Projekte umgesetzt haben, die sowohl umweltschonend als auch finanzierbar und technisch durchdacht sind. Eine von der landeskirchlichen Arbeitsstelle Frieden und Umwelt herausgegebene Broschüre stellt die Gemeinden vor.

„Vorbildgemeinden 2016“ sind Altenglan, Bruchhof-Sanddorf, Dierbach, Essingen-Dammheim-Bornheim, die Gedächtniskirchengemeinde in Speyer, Gries, Haßloch, die Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde Hochspeyer, die Lutherkirchengemeinde in Frankenthal und die Johannes-Kirchengemeinde Mußbach. Diese Kirchengemeinden hätten u.a. dazu beigetragen, dass die pfälzische Landeskirche bis zum Jahr 2015 das Ziel erreicht habe, im Gebäudebereich 25 Prozent des klimaschädlichen Gases Kohlenstoffdioxid (CO?) einzusparen, erklärt Kirchenpräsident Christian Schad in seinem Vorwort zu der Broschüre. Jeder Schritt bringe die Weltgemeinschaft dem Ziel näher, die Erderwärmung zu begrenzen. Entsprechend einem Beschluss der Frühjahrssynode unterstützt die Landeskirche auch das auf Ebene der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) vereinbarte Ziel, den CO?-Ausstoß bis 2020 um 40 Prozent (gemessen am Basisjahr 2005) zu reduzieren.

Insgesamt wurden bisher im Rahmen der Klimaschutzinitiative der pfälzischen Landeskirche 20 Vorbildgemeinden ausgezeichnet. Auch für 2017 sind wieder Bewerbungen bei der Arbeitsstelle Frieden und Umwelt der Evangelischen Kirche der Pfalz möglich. Für gelungen umgesetzte Konzepte werden 1000 Euro ausgelobt. Klimaschutzmanagerin Sibylle Wiesemann und Umweltbeauftragte Bärbel Schäfer bieten Bewerbern u.a. technische Beratung, Weiterbildung, Vermittlung von Fördergeldern und persönliche Begleitung an. „Von der Kirchengemeinde über die Kitas bis zur Verwaltung – alle kirchlichen Ebenen werden aktiv für die Bewahrung der Schöpfung.“

Hinweis: Die Broschüre „Vorbildgemeinden 2016“ sowie weitere Informationen sind erhältlich bei der Arbeitsstelle Frieden und Umwelt, Große Himmelsgasse 3, 67346 Speyer, Telefon 06232/6715-14, E-Mail: umwelt@nospamfrieden-umwelt-pfalz.de.

Zum Herunterladen der Broschüre können Sie [hier] klicken.

6. Juni 2016

10 Vorbildgemeinden auf Kirchentag ausgezeichnet

Auf dem Ökumenischen Kirchentag in Speyer hat Herr Oberkirchenrat Dr. Michael Gärtner am Pfingstsamstag 2015 die ersten zehn Vorbildgemeinden ausgezeichnet. Eine Urkunde und eine finanzielle Anerkennung von 1.000 Euro konnten die Energiebeauftragten, Pfarrerinnen oder Pfarrer mit in ihre Gemeinde nehmen.

Die vorbildlichen Klimaschutz-Projekte der Kirchengemeinden zeigte die parallele Ausstellung auf dem Stand der Klimaschutzinitiative der Landeskirche. Zum Mitnehmen gibt es die Informationen als Broschüre. [Hier] als Download oder als Druckausgabe zum Bestellen bei der Arbeitsstelle Frieden und Umwelt.

Projekt Vorbildgemeinden:

Um Anregungen und Anreiz zu geben, hat unsere Landessynode beschlossen, Vorbildgemeinden zu suchen und auszuzeichnen. In den Jahren 2015, 2016 und 2017 können jeweils 10 Kirchengemeinden zur „Vorbildgemeinde“ ernannt werden. Sie erhalten als Anerkennung und als Unterstützung für die Durchführung neuer Klimaschutzmaßnahmen 1.000,00 Euro - und eine Urkunde.

Ausgewählte Beispiele werden als Vorbild für andere Kirchengemeinden in Broschüren veröffentlicht. Mit ihrer Bewerbung erklärt sich eine Kirchengemeinde zugleich bereit, benötigte Daten und Fotos für eine Veröffentlichung zur Verfügung zu stellen.

Wir freuen uns über Ihre Bewerbung für 2016! Die Bedingungen können Sie dem Bewerbungsbogen entnehmen. Falls Ihre Kirchengemeinde sich für den Umwelt- und Klimaschutz engagiert hat, sich die Aktivitäten aber nicht in das Schema der Bewertung einordnen lassen, können wir Sonderpreise vergeben. Kommen Sie auf uns zu!

Bewerbungsbogen mit den erforderlichen Unterlagen bitte schicken an:

Arbeitsstelle Frieden und Umwelt
Große Himmelsgasse 3
67346 Speyer

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Umweltbeauftragte, Frau Bärbel Schäfer, unter der genannten Adresse sowie Telefon 06232 671519.

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