Bäume & Sträucher – pflanzen & erhalten

Mithilfe von Bundesfördermitteln unterstützt die Evangelische Kirche der Pfalz ihre Kirchengemeinden und Einrichtungen dabei, Bäume und Sträucher zu pflanzen und zu erhalten. Auch in Ihrer Gemeinde!

Das Projekt greift auf Fördermittel des Programms „Natürlicher Klimaschutz in Kommunen, KfW-Programm 444“ zurück und schließt an das landeskirchliche Projekt „Käferkarawane – Artenvielfalt in Kirchengemeinden“ an. Mit dem neuen Förderprogramm können nun über 200 Bäume und viele Meter Hecke gepflanzt und gepflegt sowie alte Bäume in ihrem Wachstum unterstützt werden. Die Förderquote beträgt 80 Prozent, so dass der Eigenanteil der Einrichtungen und Gemeinden bei 20 Prozent liegt. Gemeinden werden beraten und bei der Umsetzung unterstützt.
 


Gärten und Bäume sprechen Menschen sehr an. Natur, Wachsen, Pflanzen, das Leben und die Erde mit allen Sinnen wahrnehmen sind positiv verknüpft und wesentlich für unser Wohlfühlen. Gemeinschaftlich umgesetzte Artenschutzmaßnahmen können in die Gemeindearbeit integriert werden, wie zum Beispiel den Einbezug im Gottesdienst, Obsternte im Anschluss an den Familiengottesdienst, Pflanzaktionen mit Konfirmanden-Gruppen oder das gemeinschaftliche Pflanzen und Pflegen. Die Sorge um Gottes Schöpfung ist gelebter Glaube. 

In dem Dreiklang aus Ökologie, Gemeinschaft und Spiritualität möchte das Projekt folgende ökologische Ziele verwirklichen:

  • Natürlicher Klimaschutz und Anpassung an die Klimaerhitzung
  • Steigerung der Biotop- und Artenvielfalt
  • Erhöhung der Aufenthaltsqualität und Verbesserung des Stadtbilds
  • Schatten und Kühleffekte, Verbesserung des Wasserrückhalts und der Bodenfunktionen

Dies sind die wichtigsten Rahmenbedingungen für die Beteiligung an dem Projekt:  

  • Pflanzungen können bis 7. Dezember 2027 erfolgen, danach ist für drei Jahre eine Entwicklungspflege förderfähig.
  • Der Erhalt der Bäume und Sträucher muss bis 2045 gesichert sein.
  • Die Pflanzungen können innerörtlich oder in Ortsrandlage von Siedlungen liegen und müssen öffentlich oder halböffentlich zugänglich sein.
  • Nur ökologisch sinnvolle Pflanzen sind förderfähig, potenziell invasive Gehölze , die auf dieser Negativliste aufgelistet sind, nicht.

Wenn Ihre Einrichtung Interesse an einer Beteiligung hat, ist dies der Ablauf:

  1. Die Gemeinde oder Einrichtung füllt den Erhebungsbogen (Link) aus, in den die Informationen zum Grundstück und die Wünsche Ihrer Einrichtung/Gemeinde eintragen werden können.
  2. Orttermin zur Beratung und Pflanzauswahl. Im Nachgang Abstimmung über die Maßnahmen, die Kosten und das Vorgehen. In der Regel gehen wir davon aus, dass eine Vor-Ort-Beratung notwendig und hilfreich ist.
  3. Vertrag der Einrichtung/Gemeinde mit der Arbeitsstelle Frieden und Umwelt, um die Übernahme des Eigenanteils und die Bedingungen zu vereinbaren.
  4. Beauftragung eines Gartenbaubetriebes oder Bestellung des Materials und der Pflanzen durch die Arbeitsstelle Frieden und Umwelt, da die Landeskirche die Fördergelder nicht weitergeben darf. Das heißt, Beauftragung und Rechnungsstellung laufen zentral. Wir stimmen uns im Vorfeld mit Ihnen zu Ihren Wünschen ab und können auch die Betriebe Ihrer Wahl einbeziehen.
  5. Abstimmung des Liefer- bzw. Pflanztermins
  6. Abstimmung zur Pflege, eventuell Auftrag zur Entwicklungspflege

Bei Fragen können Sie gerne auf uns zukommen! Ansprechpartnerinnen für das Projekt sind: Jutta Neßeler-Müller nesseler@frieden-umwelt-pfalz.de und Sibylle Wiesemann sibylle.wiesemann@evkirchepfalz.de